Donnerstag, 19. August 2010

Neuer Kindergarten für Kleinkinder beschlossen

Die Gemeinde Albersdorf wird eine vierte Kindertagesstelle einrichten,um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Bis 2013 sollen ausreichende Kita-Plätze auch für Kinder unter 3 Jahren bereitgestellt werden.
Die bestehenden Kindertagesstätten in der Oesterstrasse und im Grünen Weg haben dafür keinen Platz. Der Waldkindergarten ist für Kleinkinder weniger geeignet. Es wird somit eine neue Kindertagesstätte zu schaffen sein. Da die Gemeinde kein Geld für einen Neubau hat, wird die neue Tagesstätte möglicherweise in einem Gebäude im Dithmarsen-Park untergebracht werden.
Es muss aber auch noch geklärt werden, wer die Trägerschaft für diese Einrichtung übernimmt. Die Kirchengemeinde Albersdorf trägt die Verantwortung für die Kindertagesstätten in der Oesterstraße und im Grünen Weg. Ob sie diese Aufgabe auch für die neue Einrichtung übernimmt, ist angesichts der jüngsten Sparbeschlüsse der Synode fraglich.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Zweiter Sozialarbeiter für dieGrundschule

Der Schulverband wird für die nächsten 2 Jahre einen zweiten Sozialarbeiter mitfanzieren, um nach der Betreuung im Ganztagesbereich der Regionalschule auch soziale Hilfe im Bereich der Grundschule zu schaffen.
Der Vorsitzende Peter Mucke berichtete, dass für Albersdorf nach dem Sozialatlas des Kreises eine angespannte Sozialstruktur ausgewiesen wird, weil es hier einen hohen Anteil an lern- und verhaltensgestörten Heimkindern gibt. Der Kreis hat der Einrichtung der zweiten Stelle für den Grundschulbereich bereits zugestimmt, er übernimmt Zweidrittel der Kosten von 30.000 Euro für eine Dreiviertel-Stelle. Der Schulverband stimmte nach langer Diskussion den Mehrkosten zu, obwohl eigentlich das Land für die Finanzierung der pädagogischen Arbeit zuständig ist.
Die Sozialarbeiter werden nach den Sommerferien, wenn die neu eingerichtete Ganztagsschule startet, von der Firma Luvo GmbH, Neumünster, gestellt. Vormittags werden intensive pädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, aber auch Eltern, vorgesehen. Nachmittags werden die Kinder im Ganztagsbereich betreut.

Freitag, 2. Juli 2010

Kinder für die Mondgruppe im Kindergarten Morgentau gesucht

Die Mondgruppe ist die einzige Nachmittagsgruppe in der Kindertagsestätte Morgentau im Grünen Weg. Nach den Sommerferien hatten sich zunächst nur 9 Kinder für diese Gruppe entschieden, so dass die Gruppe eigentlich hätte schließen müssen.
Die Eltern haben im Internet und mit Plakaten für den Erhalt der Nachmittagsgruppe geworben, mit Erfolg: 5 weitere Kinder haben sich bereits gemeldet. 20 Kinder sind eigentlich für eine Gruppe vorgesehen.
Die KiTa Morgentau arbeitet nach dem Kneipp-Prinzip. Dazu gehören gesunde Ernährung, viel Bewegung, Auseinandersetzung mit dem Element Wasser und mit Kräutern und Heilpflanzen.
Info und Anmeldung im Kindergarten Morgentau unter 04835 - 8161.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Dritter Platz im Verkehrssicherheitswettbewerb

Der Schüler der Regionalschule Albersdorf Marc Thomsen aus Nordhastedt hat beim landesweiten Verkehrssicherheitswettbewerb der Landesverkehrswacht Uetersen den dritten Platz geschafft. Er hatte sich vorher beim Kreiswettbewerb qualifiziert. Beim Landeswettbewerb hatte er eine praktische Prüfung mit dem Fahrrad zu bestehen sowie einen Testbogen mit Fragen zu Regeln und Verhalten im Verkehr zu beantworten. Für seinen Erfolg gab es als Belohnung eine kleine Geldprämie.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Förderung für Legastheniker

Die Volkshochschule Albersdorf bietet einen neuen Kurs zur intensiven Förderung von lese- und rechtschreibschwachen Schülern an. Unterrichtet wird nach der AFS-Methode (Aufmerksamkeit und Funktion der Sinne). Dabei werden alle Bereiche einbezogen, in denen Legastheniker eine gezielte individuelle Förderung benötigen.
Das Training enthält drei Schwerpunkte, die Verbesserung der Aufmerksamkeit beim Schreiben und Lesen, die Verbesserung der Sinneswahrnehmungsleistungen und die Verbesserung auf der Symptonebene, auf die sich die Fördermaßnahmen beziehen.
Die Kinder werden zunächst getestet, differente Sinnesfunktionen werden gezielt gefördert (z.B. Optik, Akustik, Raumorientierung), schließlich ein auf das Kind zugeschnittenes Lesetraining erarbeitet.
Eingesetzt werden Wortspiele, spezielle Computerprogramme sowie individuell auf die Kinder zugeschnittenes Lernmaterial. Der Unterricht wird durch eine diplomierte Legasthenie-Trainerin / Heilpädagogin angeboten und findet fortlaufend einmal wöchentlich (jeweils dienstags) für 45 Minuten in Kleinstgruppen (max. 5 Kinder) statt.
Anmeldung bei der VHS Albersdorf unter 04835 - 442 oder per E-Mail unter vhs-albersdorf@web.de.

Freitag, 7. Mai 2010

Schulverband braucht mehr Hilfe vom Land

Der Schulverband Albersdorf schiebt eine Schuldenlast von fast 2 Millionen Euro vor sich her. Mit dem Umbau für die Ganztagsbetreuung in der neuen Regionalschule kommen neue Verbindlichkeiten hinzu.
Einstimmig schloss der Schulverband sich einer Resolution des Meldorfer Schulverbandes an, in der das Land Schleswig-Holstein aufgefordert wird, mehr für die Schulen und deren Verbesserung zu sorgen. Es werden mehr dabei mehr Lehrer und Sozialpädagogen gefordert, sowie kleinere Klassenstärken.
"Bildung ist die beste Sparkasse" zitierte Schulverbandsvorsteher Peter Mucke, "Wir müssen alles für die Ausbildung und Chancen unserer Kinder tun." Die Ganztagsbetreuung sei die Zukunft der Regionalschule, da dadurch viel mehr Schüler im Einzugsgebiet gehalten werden und nicht an auswärtige Schulen abwandern.

Die Schulverbandsversammlung wählte Birte Hargens, Bürgermeisterin aus Tensbüttel-Röst, als Nachfolgerin für Bernd Herzog, der im Februar sein Amt niedergelegt hatte.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Schüler der Regionalschule betreiben den "Schulshop"

Schon in der Realschule gab es ein Wahlpflichtfach "Schulshop", das auch in der neuen Regionalschule weiter durchgeführt wird. Die Schüler der 10. Klasse erlernen hier die kaufmännische Erfahrungen zum Betreiben eines kleinen Geschäftes.
Zu Beginn des Schuljahres wird das Startkapital durch den Verkauf von "Aktien" erworben. Die Kursteilnehmer kaufen dann die feilzubietenden Waren möglichst preiswert ein. Im "Schulshop" werden dann in den Pausen Milch, Säfte, Brötchen, Schokoriegel, Hefte, Tintenpatronen und anderes mehr verkauft. Die verkauften Waren werden auf die Einkaufsliste der nächsten Woche vermerkt und es wird über weitere neue Waren gemeinsam entschieden. 500 Regionalschüler können manchmal schon etwas verärgert sein, wenn im "Schulshop" eine Ware ausverkauft ist.
Die Einnahmen werden auf einem Konto eingezahlt, Kontoauszüge werden von den Kursteilnehmern überprüft und das Geld für die Beschaffung der Waren abgehoben.
Am Ende des Schuljahres wird ein Drittel des Gewinns an die "Aktionäre" ausgegeben, ein Teil des Geldes kommt allen Kursteilnehmern als gemeinsames Essen zugute. Der Rest wird der Schule gespendet, die dafür Computer, Musikinstrumente oder ähnliches beschafft.