Mittwoch, 3. März 2010

Omi's lehren das Stricken und Häkeln

Schon seit einigen Jahren besuchen etwa zehn Omis die Grundschule in Albersdorf, um den Dritt- und Viertklässlern das Häkeln und Stricken zu lehren. Mit viel Freude gehen die Damen - es sind alles Mitglieder der Hausfrauenclubs - jeweils im Februar zweimal die Woche zur Schule und ebenso freudig werden sie von den Schülerinnen und Schülern erwartet. Fast alle Frauen haben die 70 Jahre überschritten, wobei Käthe Harder mit 84 Jahren die älteste „Lehrerin“ ist.

Im Fach Kunst versuchen die Omis den Kindern in den dritten Klassen das Häkeln beizubringen und in den vierten Klassen wird das Stricken erklärt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Jungs oder Mädchen, alle sind voll bei der Sache. Sie sind so eifrig dabei, dass einige sogar versuchen, es anschließend ihren Eltern beizubringen. Auch sogar zwei junge Lehrerinnen, die Schüler der Förderschule integrativ betreuen, waren so vom Stricken angetan, dass sie sich auch dafür interessierten und heute stricken können. Für die Strick-Omis ist dieses eine interessante Freizeitgestaltung, sie genießen den sozialen Kontakt zu den Kindern und sind für die Lehrkräfte eine enorme Hilfe.
So viel Zeit können die Lehrerinnen nicht aufbringen, um jedes Kind diese Handarbeitstechnik eingehend zu erklären. Die Omis haben schnell das Vertrauen der Kinder gewonnen und während der Unterrichtsstunden schütten die Jungen und Mädchen auch mal ihr Herz aus und erzählen von ihren Freizeiten. Im Gegenzug berichten die Strick-Omis Geschichten aus ihrer Jugend.
Diese generationsübergreifende Aktion eine gelungene Sache und für andere Schulen zur Nachahmung empfohlen, so die Schulelternbeiratsvorsitzende Anke Stockfleth.



Foto: Die Strick-Omis mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Albersdorf.
Foto und Text: Tießen

Samstag, 20. Februar 2010

Interesse an der Solarenergie geweckt

Vor zehn Jahren wurde bereits eine Solarenergieanlage auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule in Albersdorf installiert. Die 1-Kilowatt-Anlage wurde damals von der Preussenelektra im Rahmen eines Schulförderprogramms gesponsert und hat in dieser Zeit etwa 7.000 Kilowatt in das Schulnetz eingespeist und damit die Stromkosten der Schulen gesenkt.
Nun hat das Bundesumweltamt ein Auslesegerät gesponsert, so dass alle Schüler hinter einer Glaswand die aktuelle Stromerzeugung mitverfolgen können. So wird die nachwachsende Generation frühzeitig für das Thema "Erneuerbare Energie und Umweltschutz" interessiert. Vor zehn Jahren steckte die Solarenergie noch in den Kinderschuhen, aber die installierte Anlage weist nach, dass diese alternative Energieerzeugung durchaus zuverlässig arbeitet.
Der Lehrer Winfried Junge betreut die Anlage mit Schülern im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Schulpräsentation Regionalschule am Brutkamp


Wir sind eine Schule, die ...
... gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern die Verantwortung für das Leben und Lernen trägt
... den toleranten, respektvollen und wertschätzenden Umgang aller mit allen pflegt
... die Kommunkations- und Konfliktfähigkeit aktiv lebt

Unter diesem Leitgedanken haben sich Schüler, Eltern und Lehrer der neuen Regionalschule am Brutkamp in Albersdorf für die angehenden Fünftklässlern, deren Eltern und allen allgemein an der Schule Interessierten die Schule, deren Räumlichkeiten, Möglichkeiten und Aktivitäten vorgestellt. In einer schönen Bildfolge hat Alfred Sass in einem Webalbum diesen Tag festgehalten.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Jobbörse an der Regionalschule

Der Elternbeirat der Regionalschule Albersdorf möchten den Schülern den Übergang in das Berufsleben erleichtern. Sie planen eine Jobbörse zum 27. Februar 2010.
Wer einen Beruf hat oder gerade erlernt, soll seinen Beruf vorstellen, so das Konzept dieser Veranstaltung. Unter dem Motto "Deine Zukunft" sollen kurze Vorträge gehalten oder lockere Gespräche über die Berufsaussichten geführt werden. Es soll ein möglichst breites Spektrum der Berufsaussichten für die Schulabgänger vorgestellt werden.

Eine schöne Fotoreportage über diese gelungene Veranstaltung kann man sich  im Webalbum von Alfred Sass http://sasssoft.jalbum.net/Zukunftstag%20Regionalschule/  ansehen.

Freitag, 15. Januar 2010

Baustelle im Winter, neue Fenster für die Schulen

Eigentlich wollte der Schulverband die Energie-Sparmaßnahmen an den Schulen bereits 2009 durchführen, aber das Projekt verzögerte sich leider bis in den Winter. Im Rahmen des Konjunkturpakets II sind jetzt 300.000 Euro bewilligt, um im Wesentlichen die alten Alu-Fenster der ehemaligen Hauptschule (Nordtrakt), teilweise auch am Westtrakt und am Hauptgebäude der Grundschule zu erneuern. Kleinere Maßnahmen sind auch für die Schulen in Bunsoh, Schafstedt und Nordhastedt geplant.
Der Umbau im Winter bei laufendem Schulbetrieb erfordert viel Organisationsarbeit. Die Bauvorhaben sind abschnittsweise zu planen, damit immer genügend Klassenräume für den Unterricht verfügbar bleiben.
Weitere Umbauten am Schulkomplex sind in den Sommerferien vorgesehen. Hier geht es um den Ganztagsbereich und weitere Fachräume. Die Planungen dazu laufen derzeit in einem Architekturbüro.
Insgesamt stellt der Schulverband 400.000 Euro zu Verfügung. Da die Mittel aus Krediten zu finanzieren sind, steigen die Schulden das Schulverbandes auf 2,25 Millionen Euro. Dies bedeutet eine Zinsbelastung von 106.000 Euro im Jahr. Durch erfolgreiche Verhandlung des Wärmelieferungsvertrages konnten jedoch 20.000 Euro eingespart werden.

Montag, 21. Dezember 2009

Unzureichende Hilfe für verhaltensgestörte Kinder

Der Anspruch der neuen Regionalschule ist, dass alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden sollen. Der Unterricht leidet jedoch sehr unter Störungen durch verhaltensgestörte Kinder.
Seit Beginn des Jahres nutzen die Albersdorfer Schulen die Einrichtung der Pädagogischen Insel, um Schülern mit sozialen Problemen eine betreute Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Die vorgesehenen Sozialfachkräfte sind jedoch überfordert mit den vielen Schülern, die schwere Verhaltensstörungen von Schulverweigerung bis zur massiven Gewaltbereitschaft aufweisen. Zahlreiche dieser Schüler kommen aus den zwölf Heimen oder Pflegefamilien, die sich in Albersdorf und Umgebung angesiedelt haben, um die sozial auffälligen Jugendlichen insbesondere aus dem Hamburger Umfeld zu betreuen.
Auch die
Carsten-Niebuhr-Schule, die Außenstelle des Meldorfer Förderzentrums, kann da nur begrenzt aushelfen. Zusätzliche Schwierigkeiten bei der Betreuung entstehen dadurch, dass diese Problemfälle zumeist nur mit Nebenwohnsitz in Albersdorf gemeldet sind. Daher liegen die Schulakten, die Informationen über die Vorgeschichte des Betroffenen enthalten, in anderen Kreisen und Ländern und können hier nicht eingesehen werden, so berichtet der Schulleiter Guido Sell.
Im aktuellen Schulbericht des Landesrechnungshofes wird gerade die Albersdorfer Förderschule als Fallbeispiel genannt. Die Stellenausstattung der Schulen mit Sozialarbeitern wird hierin als "Mangelhaft" bewertet. Die Belastungen sind von den Schulen nicht mehr aufzubringen, meint der Schulrat Bernd Gruhl.

Freitag, 20. November 2009

Nur noch ein Spielplatz in Albersdorf

Der Gemeinderats-Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales befasste sich mit dem Konzept, wie die Spielplätze in Albersdorf zu gestalten sind. Das Konzept wurde von den Gemeindevertretern Martin Hanske (ABB), Frank Eckert (ABB) und Jörn Bartelt (SPD) erarbeitet.
Zur Zeit gibt es in Albersdorf nur noch den funktionierenden Spielplatz im Neubaugebiet An der Gieselau. Der Spielplatz am Langen Jarrn kann wegen des ALDI-Neubaus nicht genutzt werden. Der Bedarf für diesen Spielplatz ist auch nicht mehr gegeben, da kaum noch Kinder in diesem Neubaugebiet wohnen. Der Spielplatz am Soldatenheim wurde inzwischen abgebaut, da er ebenfalls nicht genutzt wurde.
Das Konzept plant neue Spielplätze am Bolzplatz neben dem Schulsportplatz, in einer Ecke auf dem Marktplatz, auf dem neu gestalteten Pausenhof der Grundschule und am Freizeitbad. Dafür könnten die Spielgeräte vom Soldatenheim wiederverwendet werden. Weiterhin plant AÖZA einen Spielplatz auf dem Steinzeitparkgelände.
Zur Finanzierung des Projektes könnte das Gelände und der Parkplatz am Langen Jarrn als Baugrund verkauft werden. Für die Unterhaltung der Spielplätze sind im Haushalt 2010 nur 4000 Euro vorgesehen. Dies wäre, so die Kommission, für die Folgejahre zu gering. Es wird daher eine Erhöhung vorgeschlagen.